| So langsam tauchen sie alle
auf, mit recht verschlafenen Gesichtern. Manchen sieht man an, dass sie
nur zu besonderen Gelegenheiten so früh unter der Bettdecke hervorkriechen.
Um neun Uhr sind es vielleicht an die dreißig Gestalten,
die sich mit Snowboards und Schi in der Talstation der Seegrubenbahn eingefunden
haben. Ein großes Hallo, schließlich gilt es jede Menge G`schichtln
vom Nachtleben des vergangenen Wochenendes auszutauschen, welches aufgrund
des schlechten Wetters naturgemäß recht heftig ausfiel und f¸r
so manchen am Sonntag morgen um 6 Uhr vor der Bogen-Bar Plateau endete.
Dazu kommen Spekulationen wie: "Wann glabsch
dass sie aumachen" und "Moansch
tuan`s es Kar a glei au?". In die Euphorie
platzt die Meldung von der Kassa, dass vor elf Uhr sowieso alles geschlossen
bleibt. Ein paar Amateure verlassen daraufhin die Talstation und gehen Kaffeetrinken,
die andern bleiben in Bereitschaft, wissend, dass es sich nur um einen Blöff
der Bahnbelegschaft handeln kann. Und während der Pörtsch schon
wieder eingeschlafen ist auf seinem Bankl, ertönt das vertraute Piepsen
an den Drehkreuzen. Mit einem Mal kommt Leben in dieTruppe, alles stürzt
und stürmt in die Gondel. Verzweifelt die Gesichter derer, die es gerade
nicht mehr geschafft haben und bis zur nächsten Fahrt warten müssen.
Aber wer zu spät kommt den bestraft bekanntlich das Leben |